Der Letzte seiner Art: Ungekürzt.

von Andreas Eschbach und Robert Reinagl | 28. Juli 2020
 

Doppelte Spur

von Ilija Trojanow und Thomas Sarbacher | 29. Juli 2020
 

Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers: Thriller. Ungekürzt.

von Nadine Matheson, Sandra Schwittau, et al. | 28. August 2020
 

Die tote Meerjungfrau

  • Herausgeber : United Soft Media (15. September 2020)

 

Folgen Sie Hans Christian Andersen in diesem atmosphärisch-fesselnden historischen Krimi bei den Ermittlungen zu einem Mord-Fall, der ihn zu seinem Märchen »Die kleine Meerjungfrau« inspiriert haben könnte. Kopenhagen 1834: Hans Christian Andersen träumt davon, als Dichter zu Ruhm zu gelangen – stattdessen wird er wegen Mord-Verdachts verhaftet. Eine junge Prostituierte, bei der er am Vorabend gesehen worden war, wird tot aus dem dreckigen Wasser des Kanals gezogen. Zwar wird der Dichter auf Bitten eines Mäzens wieder auf freien Fuß gesetzt, doch ihm bleiben nur drei Tage, seine Unschuld zu beweisen. Mit der Hilfe von Molly, der Schwester der Ermordeten, macht Andersen sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und findet heraus, dass es offenbar ein weiteres Opfer gibt. Gemeinsam sind Andersen und Molly einer ungeheuerlichen Geschichte auf der Spur

TESTERGEBNIS – Meinung der P.I.S.A.: 6,0 von 6,0 PISA PUNKTE!! Diese Rezension bezieht sich auf Die tote Meerjungfrau aus der Kategorie Hörbücher / Hörspiele!!

Hans Christian Andersen ist ein bekannter Autor von Märchen. Mit seinen Werken wie dem standhaften Zinnsoldaten, dem Mädchen mit den Schwefelhölzern und anderen ist er vielen besonders in der Kindheit begegnet. Auch die kleine Meerjungfrau ist eines seiner Werke,  welches in dem vorliegenden Buch mehr oder weniger zum Thema wird. Denn hier spielt Hans Christian Andersen selbst die Hauptrolle als er für einen brutalen Mord an einer Prostituierten im Kopenhagen des Jahres 1834 beschuldigt und inhaftiert wird. Andersen, selbst eher ein Weichei, verarmt und als Autor nicht besonders erfolgreich sieht sich selbst schon auf dem Schafott, als ihm ausgerechnet die Schwester der ermordeten bei der Aufklärung helfen will. Fortan sind die beiden von der Gesellschaft ausgestoßenen Figuren, die einzigen, die einem Psychopathen auf die Spur kommen können, der noch weit schlimmeres vor hat, als er mit der verstümmelten Prostituierten  veranstaltet hat. Die Geschichte wirkt zuerst ein wenig behäbig und man braucht schon ein wenig  bis man hineintauchen kann. So wehleidig wird die Figur des Andersen dargestellt. Doch nach und nach wird besonders die geheimnisvolle Figur des Mörders immer detaillierter dargestellt und seine Motive aufgezeigt, die so schrecklich sind, dass man geradezu gebannt zuhört.

Maximilian Laprell liest das Buch sehr stimmig. Zwar ist seine weiche Stimme anfangs gewöhnungsbedürftig, jedoch spiegelt sie wunderbar die zarte Seele des empfindsamen Poeten wieder, dem hier so Schreckliches widerfährt. Aber auch die anderen Charaktere weiß Laprell gekonnt in Szene zu setzen. So entsteht ein sehr atmosphärisches Hörbuch, dem man etwas Zeit geben muss, welches dann aber auch umso mehr beeindruckt.

Besonders die letzte Stunde in dem Buch ist sehr packend. Doch Vorsicht, auch ohne zu viel zu verraten, können wir sagen, dass wer ein Happy End erwartet auf ganzer Linie enttäuscht sein wird. Und so unschuldig die Geschichte auch daher kommen mag und so naiv der Autor hier auch dargestellt wird – die Handlung ist knallhart und brutal bis aufs Blut. Schön finden wir, dass immer wieder Fakten aus dem Leben von Andersen mit eingestreut wurden, was dem Buch eine gewisse Realität verpasst. Auch der am Ende verborgene Hinweis auf einer seiner berühmtesten Geschichten ist wunderbar. Uns hat es am Ende das Herz zerrissen und wir wurden äußerst positiv von dem Hörbuch überrascht. Einfach gut geschrieben und gelesen. Sehr empfehlenswert, auch wenn man dem Buch ein wenig Zeit geben muss, um sich zu entwickeln.

Tödliche Gemälde: Ein Kunstkrimi

  • Herausgeber : United Soft Media (15. September 2020)

 

Ein Zwillingspaar wie es ungleicher nicht sein könnte: Martin und Jonas Blume empfinden seit ihrer Kindheit nur Verachtung füreinander. Jonas ist der weltläufige Kunsthändler und wohlhabende Bonvivant. Martin hingegen, Polizeibeamter im höheren Dienst, führt das eintönige Leben eines kleingeistigen Misanthropen – bis einige spektakuläre Fälle auf seinem Schreibtisch landen: ein von antiken Pfeilen durchbohrter Mann im Londoner Richmond Park, ein mit einem Säbel enthaupteter Russe in einem Hotel ganz in seiner Nähe. Keinerlei Spuren, kein Motiv, nichts! Seltsame Träume suchen Martin heim. Dann, nach jahrelanger Funkstille ein Anruf seines Bruders. Plötzlich sieht er die Zusammenhänge glasklar – nur, kann er sie auch beweisen?

TESTERGEBNIS – Meinung der P.I.S.A.: 6,0 von 6,0 PISA PUNKTE!! Diese Rezension bezieht sich auf Tödliche Gemälde: Ein Kunstkrimi von Konrad O. Bernheimer aus der Kategorie Hörbücher / Hörspiele!!

John ist Kunsthändler und ein weltweit agierender Lebemann. Mit seinem Charme und seiner Intelligenz weiß er finanzielle Vorteile für sich zu erwirtschaften und seine Kunden trotzdem mit einem Gefühl von Schnäppchen zu verlassen. Doch in der Seele von John geht noch mehr vor. Er hat einen Zwillingsbruder der unterschiedlicher nicht sein könnte. Denn Martin ist ein biederer Polizeibeamter im höheren Dienst, der mit seinem Leben und vor allem dem Erfolg von John hadert. John hat schon seit Kindestagen immer wieder den Drang Tieren und Menschen weh zu tun, ob nun seelisch oder körperlich und so ist es kein Wunder, dass er eines Tages die tödliche Grenze überschreitet. Doch dies geschieht nicht irgendwie, denn Joh ist ein großer Bewunderer von den alten Malern, die sich mit der Abbildung von Heiligen-Geschichten beschäftigen. Und so verknüpft John gekonnt seine beiden Leidenschaften – die Kunst und den Mord. Doch eine mysteriöse Gesellschaft beobachtet jeden seiner Schritte und auch sein Bruder Martin ist ihm dicht auf den Fersen. Die Handlung wird am Anfang etwas trocken erzählt und man braucht schon ein paar Kapitel, um mit der Figur des John warm zu werden. Doch am Ende kann man gar nicht fassen, dass das Buch schon zu Ende ist.

Das Hörbuch wird von Martin Umbach gesprochen, der vielen wohl als deutsche Stimme von Russell Crowe  bekannt ist. Herr Umbach versteht es wunderbar, den multi-lingualen John darzustellen. John ist neben seiner Liebe zur Kunst auch ein Fan von gutem Essen, was sich auch textlich sehr stark einbringt. Die verschiedenen italienischen oder französischen Weine und Speisen vermag Herr Umbach gekonnt auszusprechen und den Zuhörer so auf eine lukullische Reise mitzunehmen. Auch den körperlichen Freuden ist John zugetan, was ebenfalls sehr oft geschildert wird, für unseren Geschmack teilweise etwas zu deutlich. Aber das gehört zur Figur des John einfach dazu, die der Autor Konrad O. Bernheimer geschrieben hat. Die Atmosphäre in dem Hörbuch ist gelassen und sehr entspannt. Die Art und Weise, wie John sein Leben lebt und einen Freuden nachgeht ist einfach toll beschrieben. Es mag nun an Herr Umbach liegen, aber wir konnten uns die ganze Zeit sehr gut vorstellen, wie ein Russell Crowe in seinen Vierzigern die Rolle in einem Film gespielt hätte. Wäre eine perfekte Besetzung gewesen.

Insgesamt ist das Hörbuch sehr gelungen. Die Geschichte, auch wenn sie etwas braucht, um in Gang zu kommen, ist toll erzählt und das Ende sehr biblisch und ironisch. Wer leicht böse Geschichten mag, der kann hier nichts falsch machen. In uns hat das Buch noch das Interesse für die beschriebenen Kunstwerke geweckt, die wir uns später noch näher ansehen werden. Das es sich um reale Bilder in existierenden Museen handelt, kann man sogar auf eine Buch-Reise gehen und sich die Gemälde z.B. in Venedig ansehen. Ein tolles Erlebnis, ein tolles Buch – was will man mehr. Beide Daumen hoch!

#BlackLivesMattter

#stayhome

#WirBleibenZuhause

@WHO_Europe_DE

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10 Fragen Interview

mit Autor Kai Hirdt

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