10 Fragen an Kai Hirdt zum Thema „Perry Rhodan Comic“

 

  1. Wie sind Sie Autor geworden? War es eine Berufung oder eine Art „Zufall“?

 

Ui, da geht ja gleich die erste Frage ans Eingemachte … Ich wollte immer Autor werden. Ich war schon immer verliebt in tolle Sprache, und ich wusste, dass der Umgang mit Sprache die eine Sache ist, für die ich wirklich eine Begabung habe. (Anders als beispielsweise alles, wobei man seinen Körper halbwegs koordiniert bewegen muss.) Damit kam aber auch die Sorge „Was ist, wenn’s nicht langt?“ Ich habe also lange tatsächlich nicht geschrieben aus Furcht vor dem Misserfolg. Stattdessen habe mich in Berufsfeldern rumgedrückt, die auch textlastig waren, aber nicht so persönlich wie literarisches Schreiben. Pressemeldungen für Mobilfunkunternehmen beispielsweise. Auch interessant, aber nicht das, wofür ich begeistert meine Wochenenden opfere, um einen möglichst mitreißenden Aufbau zu kreieren … Dass ich dann tatsächlich die Chance bekam, für PERRY RHODAN zu schreiben, da war viel Glück und Zufall im Spiel.

 

  1. Wie kamen Sie zu Perry Rhodan?

 

Als Leser in zwei Stufen: Als Kind Erstkontakt über Hörspielkassetten und die Silberbände, also die gestrafften Hardcover-Versionen der Heftromane. Dann habe ich irgendwann aufgehört, aber mit Anfang Zwanzig fielen mir die nächsten Silberbände in die Hand – passenderweise bei einem Krankenhausaufenthalt, bei dem ich vierzehn Tage lang eh nichts anderes machen konnte als lesen. Seitdem bin ich regelmäßig dabei, auch bei den Heftromanen.

Als Autor war mein Erstkontakt die Alligator Farm, ein Hamburger Comicprojekt, bei dem unter anderem eine alte PERRY RHODAN-Comicserie wiederbelebt wurde. Ich habe dann über Jahre immer mal wieder mit der RHODAN-Redaktion zusammengearbeitet, aber in meinem Job als Öffentlichkeitsarbeiter. Am Ende gab es oben erwähnte glückliche Zufälle: Ich hatte meinen bisherigen Job aus unterschiedlichen Gründen gerade an den Nagel gehängt. Ich war bei einem Schreibseminar von zwei Rhodan-Autoren, die mich gut genug fanden, um mich bei der Redaktion als Autor zu empfehlen. Und das Autorenteam von PERRY RHODAN NEO brauchte gerade Verstärkung. Deshalb wurde ich für einen Testlauf angefragt. Der ist zum Glück gut angekommen, sodass ich jetzt regelmäßig mitarbeite.

 

  1. Wie stark und intensiv ist die Zusammenarbeit mit anderen Autoren?

 

Da wir eine Fortsetzungsgeschichte schreiben, muss man sich für die Übergänge miteinander abstimmen. Ich habe einen sehrintensiven Austausch mit Rüdiger Schäfer und Michael H. Buchholz, den beiden Exposéautoren. Da hole ich mir Detailinfos, die ich für meine Handlung brauche, oder mache selbst Vorschläge – „Geiler wird’s, wenn wir’s so machen, nur müsste dann im Folgeband …“ Das ist sehr anregend und bringt die Qualität wirklich nach vorn. Je nachdem, wie komplex das Exposé ist, können da allerdings schon mal hundert Mails hin- und her gehen. Mit den anderen Romanautoren kläre ich die Übergänge zwischen den beiden Romanen, das ist aber meist ziemlich unaufwändig.

 

  1. Wie empfanden Sie die Arbeit an dem Comic zu Perry Rhodan?

 

Der Comic ist eine besondere Herausforderung, weil er für zwei sehr unterschiedliche Lesergruppen funktionieren muss: Einmal die PERRY RHODAN-Fans, die sich in der Serie sehr gut auskennen. Und einmal völlig neue Leser, die gar nichts über PERRY RHODAN wissen. Für mich als Autor heißt das: Wie führe ich die Figuren so ein, dass für den absoluten Neuling ihre Stärken, Schwächen und besonderen Fähigkeiten deutlich werden, während für den Kenner eine interessante Handlung abläuft?

Ansonsten gilt unabhängig vom Stoff PERRY RHODAN: Schreiben für Comics wird weitgehend unterschätzt. Man muss als Autor unglaublich viele Vorgaben des Mediums beachten. Feste Seitenzahl. Maximale Anzahl Bilder pro Seite, damit man noch was erkennt. Maximale Anzahl Sprechblasen pro Bild, damit das Bild nicht zugepflastert wird. Maximale Textlänge pro Sprechblase, damit die Blase nicht zu riesig wird. Und die Dialogzeilen müssen mit kurzen Wörtern beginnen und enden, damit die Sprechblase ohne störende Silbentrennung funktioniert.

In diesem formalen Rahmen, der nun wirklich jede Ebene des Textes bestimmt, muss eine spannende Geschichte erzählt werden, die einen natürlichen dramaturgischen Fluss bietet, mit realistischen Dialogen, die sowohl die notwendigen Informationen transportieren als auch die Charaktere lebendig werden lassen. Insgesamt ein klarer Fall von „In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister“ – und ganz sicher etwas, wo ich noch von Band zu Band dazulerne.

Ich werde deshalb immer etwas gnatzig, wenn ich so etwas höre wie „Ist doch nur ein Comic.“ Einen guten Comic zu schreiben erfordert eine bessere Konzeption als einen guten Roman. Im Roman ist die Form viel freier, da kann man manches noch unterwegs korrigieren, wenn man zwei, drei Absätze ändert. Beim Comic habe ich durchaus schon ein halbfertiges Skript komplett weggeworfen, weil es einfach nicht funktioniert hat.

 

  1. Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit den internationalen Künstlern?

 

Erstaunlich einfach, trotz der Stationen Deutschland – Neapel – New York. Ich muss meine Skripte halt auf Englisch abfassen, das ist aber kein Problem. Beziehungsweise es wird erst dann eins, wenn ich meine Texte später ins Deutsche zurückübersetze und manchmal feststelle, dass irgendein Ausdruck auf Deutsch gar nicht funktioniert. Das haben wir bisher aber immer gut lösen können.

 

Der Austausch funktioniert dann über E-Mails: Ich bekomme von Marco Castiello Vor- und später Reinzeichnungen zur Freigabe, die dann zum Kolorieren weitergemailt werden an Michael Atiyeh. Das würden wir auch dann nicht anders machen, wenn wir nur in Vorder- und Hintertupfingen wohnten.

 

Manchmal wäre es allerdings ganz schön, wenn wir uns kurz mal zusammensetzen könnten, um irgendwelche Unklarheiten zu besprechen. Da sind Mails doch zum Teil etwas umständlich. Aber das ist Meckern auf sehr, sehr hohem Niveau.

 

  1. Gibt es ein festes Team oder wird z. B. bei den Zeichnern gewechselt?

 

Im Moment sind meines Wissen keine Wechsel geplant. Alle Beteiligten wollen gerne in dem Team weitermachen. Wir haben, glaube ich, auch alle den Eindruck, dass wir im Moment noch mit jedem Heft besser werden. Wir haben noch große Dinge vor!

 

  1. Gibt es Vorgaben zum Titel bzw. zum Thema oder stammt die Idee von Ihnen?

 

Im ersten Dreiteiler war der Titel vorgegeben, und es gab auch einen groben Handlungsplan. Diese Dinge stammten noch aus der Zeit, bevor ich als Autor ins Boot geholt wurde. Um im Bild zu bleiben: Der Handlungsplan ist bereits mit Heft Zwei über Bord geflogen.

Die Handlung für Heft Vier bis Sechs habe ich komplett selbst entworfen. Es gab dann noch eine Extrarunde mit Feedback von der PERRY RHODAN-Redaktion, die bei einem Handlungsstrang Bedenken hatte. Berechtigte Bedenken, im Übrigen – ich wollte mit dieser Nebenhandlung ein Logikproblem aus der alten Romanserie wegerklären, das aber noch ein bisschen komplexer war, als ich mir klargemacht hatte. Da haben wir dann eine Stunde telefoniert und Lösungsansätze ersonnen, bis beide Seiten happy mit dem Resultat waren.

 

  1. Woher nehmen Sie die Inspirationen? Z. B. aus vorhandenen Serien?

 

Die Comichandlung ist ja in die RHODAN-Romanserie eingebettet. Sie zeigt das Geschehen auf dem Raumschiff SOL, das zwischen Band 701 und 710 der Romanreihe achtunddreißig Jahre lang unterwegs war auf der Suche nach der Milchstraße. Niemand weiß bisher, was während dieser Zeit geschehen ist – aber verschiedene andere Eckdaten sind bekannt, beispielsweise wer an Bord war, wie das Schiff ausgerüstet ist und so weiter. Aus diesem Rahmen folgen dann ein paar naheliegende Geschichten: beispielsweise, warum die Fahrt elende achtunddreißig Jahre dauert, obwohl der Superantrieb des Schiffs die Milchstraße in ein paar Stunden erreichen können müsste. Das werden wir voraussichtlich mit Band Vier bis Sechs klären.

 

Ansonsten habe ich natürlich Inspirationsquellen. Mary Shelley hat im Vorwort zu Frankenstein den sehr richtigen Satz stehen: „Erfinden heißt nicht, aus dem Nicht schaffen, sondern aus dem Chaos: Das Material muss zunächst einmal da sein.“ Das Material stammt bei mir zum Teil aus meinem Erleben im Alltag und dem Nachrichtenkonsum – wir leben ja in bewegten Zeiten. Zum Teil es ist durch den Kanon der PERRY RHODAN-Serie vorgegeben. Und zum Teil stammt es aus der Literatur, wozu natürlich auch Comics zählen. Ich habe an Bord meines Raumschiffs beispielsweise eine ganze Reihe von Menschen mit Mutantenkräften. Nun gibt es eine ganze Reihe von Comicserien, die sich um Mutanten und ihre Konflikte drehen. Ich wäre doch blöd, wenn ich nicht mal bei den X-Men hineinschaute, um zu lernen, wie die Großen meiner Zunft ihre Geschichten aufgebaut haben.

 

  1. Wie würden Sie den Perry Rhodan Comic mit eigenen Worten beschreiben?

Ein modernes, episches Weltraumabenteuer – und ein spannender Weg, mal in die größte Fortsetzungsgeschichte der Welt hineinzuschnuppern!

  1. Wie groß ist die Vorfreude auf das kommende erste Sammelband von Perry Rhodan Comic, (Erscheinungsdatum 23. Mai 2016) der erste Story Zyklus?  Und wie sehen die weiteren Planungen aus?

 

Im Moment entstehen gerade Heft Vier bis Sechs, und die werden nach meinem Gefühl noch einmal ein gutes Stück besser als die ersten drei Hefte. Skript Vier habe ich gerade eingereicht, und ich finde es sehr cool – ein Comic, wie ich ihn als Leser auch gerne serviert bekommen möchte. Ich hoffe also, dass die Serie noch ein langes Leben hat, damit wir diesen Weg weiter fortsetzen können.

Auf den Sammelband freue ich mich auch schon. Zum einen finde ich das Titelbild richtig großartig. Zum anderen ist es auch ein anderes Lesegefühl, die drei Teile in einem Rutsch zu lesen und die Geschichte als Ganzes zu erleben. Da bin ich schon sehr gespannt drauf. Und seien wir ehrlich: So ein richtiges, hochwertig produziertes Buch in den Händen zu halten – das ist schon ein gutes Gefühl für einen Autor. Und auch für viele, viele Leser, hoffe ich!

 

Vielen Dank für das Interview.

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Perry Rhodan Comic 1

Die Kartografen der Unendlichkeit

von Kai Hirdt, Marco Castiello

 

Noch nicht im Handel erhältlich!

Erscheinungsdatum: 28.03.2016
17x26, HC, 4c, 112 Seiten, Preis: 20,00 €
ISBN 978-3-86425-835-0

 

Genre: Science-Fiction
Inhalt

Im Jahr 3540 ist Perry Rhodan auf einer Mission mit ungewissem Ausgang. Er befehligt das Fern- raumschiff SOL mit rund 10.000 Personen Besatzung. Unter ihnen sind viele der legendären Mutanten: Menschen und Außerirdische mit scheinbar übernatürlichen Fähigkeiten. Irgendwo im Uni- versum gestrandet, suchen sie gemeinsam den Weg zurück zur heimatlichen Milchstraße. Ohne eine Spur kann die Suche Jahrzehnte dauern. Doch die entscheidenden Hinweise liefern möglicherweise DIE KARTOGRAFEN DER UNENDLICHKEIT.

Spannende Unterhaltung für alle Fans der mit über 4.000 Titeln größten Science-Fiction-Roman-Serie und ein idealer Einstiegspunkt für alle Sci-Fi-interessierten. Dieser erste Sammelband enthält die erste Storyline, die seit Herbst 2015 als dreiteilige Heftserie veröffentlicht wurde. Die Comicserie wird exklusiv in Zusammenarbeit mit dem Verlag der Romansaga, VPM, von CROSS CULT produziert, von einem deutschen Autoren geschrieben und von internationalen Top-Künstlern gestaltet, die auch für große US-Verlage arbeiten. Für das Cover der Sammelbandausgaben konnte der Münchner Alexander Lozano gewonnen werden – einer der bekanntesten Marvel-Coverzeichner (All-New X-Men, Cyclops).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursprünglich nur als 30- bis 50-bändige Heftserie gedacht, wurde Perry Rhodan in den folgenden Jahrzehnten mit über einer Milliarde verkaufter Hefte zur erfolgreichsten Science-Fiction- und Heftroman-Serie der Welt und zugleich zum ältesten, langlebigsten und meistgelesenen Produkt der deutschen Nachkriegsliteratur. Anders als die meisten anderen Heftromanreihen besteht Perry Rhodan nicht aus unverbundenen Einzelromanen, sondern ist als Serie mit einer durchgängigen, ständig komplexer werdenden Handlung angelegt und inzwischen »die umfangreichste und am längsten laufende Fortsetzungsgeschichte der Welt«.

Die Serie erscheint inzwischen – neben der ursprünglichen Heftromanform – unter anderem auch in Form von Hardcovern, Taschenbüchern sowie Hörspielen und Hörbüchern. Die erste Auflage der Heftserie erreichte am 17. Juni 2011 die Nummer 2600, die den Beginn des 37. Zyklus Neuroversum markierte.

Die Handlung der Perry-Rhodan-Serie ist in so genannte Zyklen gegliedert. Diese stellen inhaltlich weitgehend abgeschlossene Handlungsabschnitte dar und umfassen meist 50 oder 100 Heftromane. Heute noch be- und gerühmte Perry-Rhodan-Zyklen sind zum Beispiel Meister der Insel (Hefte 200–299), Aphilie (Hefte 700–799) oder Die Cantaro (Hefte 1400–1499). In jüngerer Zeit wurden auch Großzyklen mit übergeordneten Handlungsabschnitten von bis zu 400 Heftromanen gebildet: Das große kosmische Rätsel (Hefte 1600–1799) und Thoregon (Hefte 1800–2199).

Zu den Kennzeichen der Serie zählt auch die wiederkehrende Bezugnahme auf Personen, Orte oder Ereignisse aus längst vergangenen Episoden, bisweilen auch eine »Umdeutung dessen, was schon geschah, im Lichte neu erworbenen Wissens«. Grundidee der Perry-Rhodan-Serie ist die Entwicklung einer Art »zukünftiger Menschheitsgeschichte«, die »in unserer Jetztzeit [beginnt], mit dem bemannten Mondflug, begreifbarer und realistischer Technik, die nach und nach ausgebaut wird«. Dieser »geniale Kunstgriff« einer »Verankerung des Zukunftszenarios im Hier und Jetzt hat sich später immer als Fundament der Serie erwiesen«. Der Vorspann des ersten Heftes charakterisiert das Leitmotiv wie folgt:

»Perry Rhodan […] führt hinein in die vor uns liegenden Jahrtausende und über Abgründe hinweg zu Sternenreichen, die seit Millionen von Jahren auf uns warten. Er führt in eine Zeit, in der die Nachkommen der Menschen von der Erde nur noch wie von einem Mythos reden und ein vereinsamter Planet um eine längst erloschene Sonne kreist, die einst Mittelpunkt des Universums war.«

Zur Perry-Rhodan-Serie gibt es inzwischen eine ganze Reihe kulturwissenschaftlicher Untersuchungen. Der in erster Linie ideologiekritische Zugang der 1970er Jahre wurde in den 1980er Jahren von werturteilsfreieren Ansätzen abgelöst. Um 2003 wurde diese Zugangsweise in den Perry Rhodan Studies weitergeführt

Chronologie

1961

Der Moewig-Verlag beauftragt Karl-Herbert Scheer und Clark Darlton (d. i. Walter Ernsting) mit der Konzeption einer neuen, auf 30 bis 50 Bände angelegten und wöchentlich erscheinenden SciFi-Serie »mit feststehendem Helden«. Im September erscheint Heft Nr. 1: Unternehmen Stardust. Das Titelbild gestaltet Johnny Bruck.

1962

Die Serie führt zwei der beliebtesten Charaktere, den Mausbiber Gucky und den Arkoniden Atlan, ein (Heft Nr. 18 bzw. Nr. 50); beide gehören auch in der aktuellen Handlung noch zu den Hauptfiguren.

1963

William Voltz schreibt seinen ersten Roman für die Perry-Rhodan-Serie. Johnny Bruck zeichnet den Vorläufer der Risszeichnungen.

1964

Anfang September erscheint das erste Taschenbuch unter dem Titel Planet der Mock.[9]

1965

Die erste Risszeichnung erscheint in Heft Nr. 192 und stellt ein Kugelraumschiff dar.

1967

Die Lexikon-Seite wird in Heft Nr. 278 und die Leser-Kontakt-Seite (LKS) in Heft Nr. 302 eingeführt. Im Oktober erscheint der Perry-Rhodan-Film SOS im Weltraum. Veröffentlichung der ersten Perry-Rhodan-Comics.

1968

Der erste Band der Comic-Serie Perry, unser Mann im All erscheint.

1969

Am 2. Februar startet die Schwesterserie Atlan. Die Hefte erscheinen zunächst alle vier Wochen und ab dem Folgejahr zweiwöchentlich.

1971

Im April erscheint Heftroman Nr. 500. Veröffentlichung des ersten Perry-Rhodan-Lexikons und, im November, des ersten Risszeichnungsbandes mit 50 Risszeichnungen.

1973

Die Atlan-Serie stellt ihren Erscheinungsturnus auf wöchentlich um.

1974

William Voltz übernimmt am 16. Juli ab Heft Nr. 674 die Exposé-Redaktion; die ersten Perry-Rhodan-Hörspiele erscheinen.

1975

Veröffentlichung des ersten Perry-Rhodan-Jahrbuchs am 26. Mai.

1976

Am 2. Februar erscheint der erste Perry-Rhodan-Report in Heft Nr. 752.

1977

Veröffentlichung des zweiten Risszeichnungsbandes. Am 3. Oktober erscheint die erste Ausgabe des Perry-Rhodan-Magazins.

1978

Verkaufsstart des ersten Silberbandes am 5. September. Er verbindet die ersten fünf Hefte der Serie in überarbeiteter Fassung in einem Buch; seitdem erscheinen jährlich zunächst drei und ab dem Jahr 1996 vier neue Silberbände.

1980

Zum Erscheinen von Heft Nr. 1000 Der Terraner von William Voltz findet im Oktober der 1. Perry-Rhodan-WorldCon in Mannheim statt. Aus diesem Anlass erscheint der erste Jubiläumsband als Taschenbuch. Veröffentlichung des Weltraumatlas.

1981

Zum zwanzigjährigen Jubiläum erscheint der zweite Jubiläumsband, Atlan Heft Nr. 500.

1983

Erscheinen des zweiten Perry-Rhodan-Lexikons. William Voltz veröffentlicht seinen letzten Roman Einsteins Tränen in Heft Nr. 1165. Zum Erreichen der Weltauflage von 800 Millionen Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 4.

1984

William Voltz erliegt am 24. März seinem Krebsleiden, wodurch die Perry-Rhodan-Serie einen ihrer wichtigsten, beliebtesten und prägendsten Autoren verliert. Zum Erreichen der Weltauflage von 900 Millionen Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 5. Im selben Jahr erscheinen zwölf Perry-Rhodan-Hörspielkassetten.

1985

Zum Erreichen der Weltauflage von 1 Milliarde Exemplaren erscheint der Jubiläumsband 6.

1986

Zum 25-jährigen Jubiläum der Serie findet der 2. Perry-Rhodan-WorldCon in Saarbrücken statt und der Jubiläumsband 7 erscheint.

1988

Am 18. Januar erscheint als letztes Atlan-Heft die Ausgabe Nr. 850 unter dem Titel Transfer.

1990

Am 16. Mai erscheint das Heft Nr. 1500 unter dem Titel Ruf der Unsterblichkeit.

1991

Am 24. und 25. August findet zum 30-jährigen Bestehen der Perry-Rhodan-Serie der 3. Perry-Rhodan-WorldCon in Karlsruhe statt.

1991

Am 15. September stirbt der Mitbegründer und erste Autor der Serie, Karl-Herbert Scheer.

1992

Der erste Atlan-Hardcover-Band erscheint.

1993

Am 27. Juni stirbt Kurt Mahr (alias Klaus Otto Mahn), Autor der ersten Stunde (erster PR Roman war Nr. 5 Atom-Alarm).

1995

Am 6. Oktober stirbt Johnny Bruck, der bis dahin alle Titelbilder der Perry-Rhodan-Hefte zeichnete. Sein letztes Titelbild erscheint auf Band 1799.

1999

Am 21. Dezember erscheint Heft Nr. 2000 unter dem Titel ES, aus diesem Anlass findet der 4. Perry-Rhodan-Weltcon in Mainz statt.

2001

40 Jahre Perry Rhodan; eine Sonderausgabe des Perry-Rhodan-Magazins erscheint.

2005

Am 15. Januar stirbt der Mitbegründer und Autor der Serie, Clark Darlton (alias Walter Ernsting).

2005

Am 5. Dezember startet die 6. Auflage der Serie als E-Book bei readersplanet. Pro Woche erscheinen zwei Bände.

2006

Am 9. September feiert die Perry-Rhodan-Serie ihr 45-jähriges Bestehen im Goethe-Forum in München.

2007

Am 17. August erscheint das Heft Nr. 2400 unter dem Titel Zielzeit. Die Romane erscheinen nun parallel als Hörbuch, produziert von Eins A Medien.

2007

Zur Frankfurter Buchmesse erscheint der Jubiläums-Silberband 100. Das Buch enthält u. a. den überarbeiteten Heftroman Bardioc (Nr. 850).

2008

Im April ist der erste von insgesamt 36 Bänden einer neuen Perry-Rhodan-Heftserie im Handel erhältlich. Unter dem Titel Perry Rhodan Action erzählen sie bis August 2009 abenteuerliche Geschichten aus der Serien-Vergangenheit.

2008

Am 22. April stirbt Ernst Vlcek. Er war Exposé-Autor der Bände 1211 bis 1999.

2009

Am 17. Juli erscheint das Heft Nr. 2500 unter dem Titel Projekt Saturn. Uwe Anton übernimmt ab Band 2505 die Exposégestaltung von Robert Feldhoff, der nach schwerer Krankheit am 17. August stirbt.

2011

Kurz vor dem 50-jährigen Jubiläum der Serie erscheint am 17. Juni das Heft Nr. 2600 unter dem Titel Das Thanatos-Programm von Uwe Anton. Der 5. WeltCon findet in Mannheim statt.

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10 Fragen Interview

mit Autor Kai Hirdt

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