Joe Hill: Im tiefen, tiefen Wald: Bd. 1

 

  • Herausgeber : Panini Verlags GmbH; 1. Edition (15. Dezember 2020)
  • Sprache : Deutsch
  • Taschenbuch : 160 Seiten

 

FINSTERE GEHEIMNISSE In dem Städtchen Shudder-To-Think geht Unheimliches vor: Die beiden Schülerinnen Octavia und Eldora sind beste Freundinnen, seit sie als Mädchen im nahen Wald mit knapper Not einer seltsamen Kreatur entkamen. Jahre später fehlt ihnen nach einem gemeinsamen Kinobesuch die Erinnerung an die vergangenen Stunden, und auf dem Weg nach Hause treffen sie erneut auf ein erschreckendes Wesen, diesmal halb Tier, halb Mensch. Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis von Shudder-To-Think zu enthüllen – und erfahren schließlich die erschütternde Wahrheit über diesen Ort und seine Einwohner! Horror-Star Joe Hill präsentiert einen neuen Mystery-Comic für alle Fans von Stranger Things, in Szene gesetzt von der renommierten Autorin Carmen Maria Machado (Ihr Körper und andere Teilhaber) und Zeichnerin Dani (2000 AD). ENTHÄLT: THE LOW, LOW WOODS 1-6

TESTERGEBNIS – Meinung der P.I.S.A.: 4,5 von 6,0 PISA PUNKTE!! Diese Rezension bezieht sich auf Joe Hill: Im tiefen, tiefen Wald: Bd. 1 aus der Kategorie Comics / Manga!!

Im tiefen, tiefen Wald geht Unheimliches vor. Zwei Teenagerinnen haben in ihrer Kindheit zusammen etwas Gruseliges erlebt, was sich nun zu wiederholen scheint. Aber nach einem Kinobesuch fehlt ihnen jegliche Erinnerung an den Abend. Sie scheinen diesen jedoch nicht im Kino verbracht zu haben. Auf der Spurensuche im Heimatort stoßen die beiden Mädchen auf einige Hindernisse. Der Ort war einmal florierend, doch als die Kohlewerke unterirdisch Feuer fingen und danach viele Personen starben oder wegzogen, ging die Zukunft baden. So gestaltet sich die Suche schwierig und die Handlung führt den Leser in immer dunklere Abgründe. Die Geschichte wird ganz gut erzählt, allerdings ist sie nicht von Joe Hill, wie es auf den ersten Blick wirken mag. Denn Hill gibt hier nur den Namen als Repräsentant des Hill House, also des Verlags für den Comic. Die eigentliche Autorin Carmen Maria Machado kann zwar eine schöne Idee vermitteln, doch in der zweiten Hälfte des Bandes werden die schönen Erwartungen an den Rest der in sich abgeschlossenen Handlung nicht erfüllt. Die Story verliert sich etwas an der Gesellschaftskritik. Wir finden es tendenziell gut, dass die beiden „Heldinnen“ der Geschichte lesbisch sind, aber dies rückt zusammen mit den recht schwachen Männern und den dominanten Frauen zu stark in den Vordergrund. Dadurch verwurschtelt sich die gruslige Handlung mit den für unseren Geschmack zu feministischen Tönen.

Die Zeichnungen sind sehr ruppig und grob. Manchmal sehen die Hauptfiguren sehr unterschiedlich aus, was ein wenig schade ist. Allerdings passt der dreckige Zeichenstil gut zu der Rahmenhandlung einer unterirdisch brennenden Stadt und dem Kohlestaub, der in der Luft liegt. Die Farben sind erdig und natürlich. Optisch ist der Stil zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch sehr harmonisch – auf seine Weise. Die Dialoge und Text erzählten die Handlung sehr gut und sind kurzweilig. Es wird viel aus der Erzähler-Perspektive erzählt, was die Handlung sehr gut voran treibt, aber auch viel zu lesen bietet. Auf der Vorderseite sieht man eine scheinbar brennende Figur ohne Haut, die einen von oben herab bedrohlich ansieht. Unten sieht man zwischen einigen dunklen Baumstämmen die Silhouetten der beiden Mädchen, um die es geht.

Alles in allem enttäuscht der Band ein wenig in der zweiten Hälfte. Eine tolle konstruierte Geschichte wird nicht richtig zu Ende erzählt. Sie verflacht zusehends und lässt eine Menge Potenzial liegen. Hier wäre wesentlich mehr drin gewesen. Der etwas täuschende Name von Joe Hill, der über allem auf dem Cover prangt, täuscht über die Ware Autorin hinweg. Hier sollte wohl der Name Joe Hills mehr Leser anlocken. Leider wird man so dann doppelt enttäuscht. Dennoch ist die Handlung gut erzählt und der Comic hat seine Momente. Für Fans von gruseligen Comics sehr geeignet. Leider müssen wir für die genannten Punkte ein paar Punkte abziehen. Ansonsten gelungen!

"Joe Hill - Das Puppenhaus"

 

Horror-Superstar Joe Hill (LOCKE & KEY) präsentiert einen weiteren Geniestreich des Comic-Horrors in bester Vertigo-Tradition: M. R. Carey und Peter Gross erzählen die Geschichte der jungen Alice, die inmitten häuslicher Gewalt aufwächst. Ihr Rückzugsort: Ein uraltes Puppenhaus, dessen Bewohner lebendig sind – und das Alice sogar selbst betritt! Doch sie ist auch hier vor Finsternis und Gewalt nicht sicher …

Komplettes Horror-Highlight in einem Band.

Vom Team der Vertigo-Hits LUCIFER und THE UNWRITTEN.

Verlag: Panini Zeichner: Peter Gross, Vincent Locke Autor: M. R. Carey Charaktere: Alice Format: Softcover Genre: Horror Kategorie: Comics Marke: Joe Hill Seitenzahl: 164 Storys: The Dollhouse Family 1-6

TESTERGEBNIS – Meinung der P.I.S.A.: 5,5 von 6,0 PISA PUNKTE!! Diese Rezension bezieht sich auf Joe Hill: Das Puppenhaus: Bd. 1 aus der Kategorie Comics / Manga!!

Joe Hill ist ja bekanntermaßen der Sohn vom Horror-Gott Stephen King. Mit seinem ganz eigenen Stil erobert Joe Hill nun schon seit einigen Jahren die Horror-Welt für sich. Mit seinem subtilen, schleichenden Horror, der einen Pakt und dann brutal ins Gesicht schlägt, hat er sich bereits eine große Fan-Gemeinde zusammen geschrieben. In dem vorliegenden Comic-Band wurde nun eine Geschichte von ihm umgesetzt, in der es um ein Mädchen geht, das ein antikes Puppenhaus vererbt bekommt. Doch auf diesem lastet ein langer Fluch, der ganze Familie zerstören kann. So muss auch das Mädchen erfahren, dass sie schlafende Mächte geweckt hat, die sie nicht zu stoppen vermag. Schon bald hat dies schreckliche Konsequenzen, die ihr Leben für immer verändern. Die Handlung ist schön unheimlich und sie wird sehr gut vermittelt. Der Band endet offen und man darf gespannt sein, wie es in dem zweiten Band weitergeht.

Die Zeichnungen sind detailliert und alleine schon sehr unheimlich. Die Bilder sind sehr ausdrucksstark und erzählen die Geschichte schon fast alleine ohne Text. Besonders in der zweiten Hälfte des Bandes, wenn die Geschichte so richtig Fahrt aufnimmt, werden die Bilder drastischer und unheimlicher. Die Farben sind düster und erdig. Sie unterstützen die Zeichnungen und die Handlung sehr gut. So entsteht ein optisch einwandfreier Band, der ein absoluter Augenschmaus ist – zumindest wenn man auf Grusel und Horror steht. Auf der Vorderseite sieht man das gruselige Puppenhaus, hinter dem das Mädchen zusammengekauert in der Ecke hockt. Ein beeindruckendes Cover, das alleine schon einen Schauer auf dem Rücken verursacht.

Alles in Allem ist hier ein starker Start geglückt. Die Handlung wird sehr schön erzählt und man fiebert den ganzen Band durch mit den einzelnen Figuren mit. Man fliegt geradezu durch den Band und ist betrübt, wenn er zu Ende ist. Fans von Grusel-Geschichten kommen voll auf ihre Kosten. Wer es mit Joe Hill oder Stephen King hält, wird auch begeistert sein. So können wir den Band sehr empfehlen. Sehr stark, beide Daumen hoch!

#BlackLivesMattter

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10 Fragen Interview

mit Autor Kai Hirdt

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